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12Sep/090

Bier und Zug, das lass sein!

Mal eine kleine Geschichte am Rande der S-Bahn-Katastrophe in Berlin.

Der Bahnhof des Schreckens Nachdem wir am Donnerstag einen kleinen abendlichen Firmenausflug zum Berliner Oktoberfest gemacht haben und ich es auch geschafft hatte nichts liegen zu lassen, war der Tag eigentlich Perfekt. Nur da habe ich auch noch nicht geahnt, was noch auf mich zukommt. Da die S-Bahnen ja wie gesagt im Moment nicht in Betrieb sind, musste ich also mit dem Zug Richtung Potsdam fahren. Das wäre auch alles sehr schön gewesen, WENN ich nicht im Zug eingeschlafen wäre. So wurde ich mit einem "Junger Mann, austeigen, endstation!" von der netten Schaffnerin geweckt. Und so landet man am Brandenburger Hauptbahnhof. Sagen wir mal, bis dahin war auch noch alles in Ordnung, denn laut Fahrplan hätte mich um 1.22Uhr noch ein Zug Richtung Potsdam bringen können. Als besagter Zug dann am Gleis stand und die Anzeigen mir ein "Nicht einsteigen" entgegenstrahlten und die Schaffnerin mir bestätigte "Der fährt nur noch in die Ecke." fand ich das dann doch nicht mehr so lustig.

Da ich wirklich nicht vorhatte in Brandenburg auf dem Bahnhof zu schlafen gab es also nur einen Ausweg: Taxi. Und so ging der Abend dann auch schon fast zuende.. Die Fahrt von Brandenburg bis Semlin kostet übrigens schlappe 50€ (labernder Taxifahrer, der mit unter anderem über die Größe seiner Genitalien berichtete mit inbegriffen).

Und dabei hätte alles so schön enden können...