Unglaublich! Unfassbar! Fast hätte ich nicht mehr dran geglaubt. Ich habe endlich Räder unterm Hintern. Wer den letzten Artikel gelesen hat, der merkt wahrscheinlich schon, dass ich mit Donnerstag doch ein bisschen spät dran bin. Naja, große Überraschung: Das Auto war natürlich nicht am Montag fertig. Was sich aber als noch größeres Problem herausstellen sollte, war die Versicherung. Denn – wie fast zu erwarten war – ohne Konto in Südafrika keine Versicherung. Da hilft auch die deutsche Visa nicht. Dank der lieben Zelda (meine Vermieterin) hab ich aber doch zum langen Wochenende (Morgen ist hier Feiertag) das Auto. Die Versicherung läuft einfach Anfangs auf ihr Konto und wenn ich mein Konto dann hoffentlich nächste Woche (wiedermal) haben sollte, dann schreiben wir das auf mein Konto um. Dann bekomm ich vielleicht auch mal Gehalt. Wär ja nicht so ganz schlecht.
Was steht also an für’s Wochenende? Mosambik hat sich erledigt, denn da gibt’s so leichte Probleme an der Grenze. Manche kommen nicht rein, manche kommen nicht raus. Außerdem ist die einzige Teerstraße zu den Stränden gesperrt, was es unmöglich macht dort ohne Allradantrieb hinzukommen. Wohin dann? Nach Nelspruit zum Innie Bos Festival. Das heißt übersetzt übrigens tatsächlich so viel, wie “In den Busch”. Ja, ich hatte auch mehr erwartet
Werd mich da in eine Gruppe Studenten einklinken. Alles schon geregelt. Nur, weil so viele da hin wollen und es so wenig Übernachtungsmöglichkeiten gibt, muss ich mir meine eigene Matratze und Bettzeug mitbringen. Aber was tut man nicht alles, für ein bisschen Spaß!