Südarfika Reise

Die erste Woche

Der lange Weg

Wie gewohnt mit einiger Verspätung kommt mal wieder ein bisschen Leben in meinen Blog. Nachdem wir mit sendinel einen langen und teilweise ziemlich harten Weg hinter uns gelassen haben, konnten wir Ende März auf unsere Research-Reise nach Südafrika starten. Ich glaube, wir haben in der einen Woche mit den Menschen vor Ort mehr gelernt, als wir (oder bessergesagt ich) uns erhofft hatten. Anfangs war es schon ziemlich komisch Patienten in einer Klinik einfach anzusprechen. Die sitzen da ja nich, weils ihnen super geht, sondern in den meisten Fällen, weil sie eine Krankheit haben und wahrscheinlich auch schmerzen. Trotzdem verliefen alle Gespräche durch die Bank weg freundlich und respektvoll.

sendinel

Mit dem Wissen von dieser Reise konnten wir sendinel auch so gestalten, dass die Software genau an die Bedürfnisse vor Ort angepasst ist. Ursprünglich war es geplant, dass die Patienten selbst sendinel an einer Art Terminal-Computer bedienen. Wir haben dafür versucht die Mobiltelefon-Metapher aufzugreifen und die Steuerung nur über die Pfeiltasten und das Numpad zu ermöglichen. Allerdings hat sich herausgestellt, dass die Menschen vor Ort zu wenig Erfahrung mit Computern haben. Nach dem ersten Tag haben wir unseren Fokus dann voll auf das Krankenhauspersonal gelegt.

Dank der Hilfe von SES Astra und QKON haben wir auch eine Satallitenverbindung bekommen, die uns ermöglichen sollte, das System von Deutschland aus fernzuwarten und Updates einzuspielen. Ich sage bewusst “sollte”, weil die Verbindung seit nunmehr drei Wochen down ist. Die Techniker vor Ort und wir arbeiten jedoch hart daran, das Problem zu lösen.

Die zweite Woche

Daniel, Lea, Johan

Nach der Arbeit in der ersten Woche, haben wir uns dann doch noch ein bisschen Urlaub in diesem wirklich wunderschönen Land gegönnt. Wir sind von unserer Unterkunft in Hazyview aus an Swaziland vorbei, bis an den Indischen Ozean gefahren, um dann in St. Lucia eine Nacht zu verbringen und unser eigentlich Reiseziel Durban zu erreichen. Von da aus gings dann entweder Baden oder Touren in die Umgebung machen. Was mir hier aufgefallen ist, dass Südafrika von der landschaft her wirklich atemberaubend ist, aber die Großstädte einfach nur hässlich sind.

In Worten kann man das alles eigentlich gar nicht beschreiben. Deswegen hier einfach ein paar Bilder.

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